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Er will immer noch kein Betrüger sein

Fast 300 Kunden warteten vergeblich auf die bestellten und bezahlten Artikel. Der Besitzer des Onlineshops soll das Geld für eigene Zwecke missbraucht und so seine Kunden betrogen haben.
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Er sei sicher, dass es mit dem Freispruch klappen werde. Vor der Verhandlung redet der 63-Jährige auf seinen Pflichtverteidiger ein, als ob er ihn für sein Plädoyer motivieren müsste wie ein Coach. Als Geheimwaffe hat der Beschuldigte mehrere Seiten mit Zahlen mitgebracht. Zahlen, die beweisen sollen, dass es nicht sein Fehler war, dass fast 300 Personen um ihr Geld gebracht wurden.Wie schon an der erstinstanz­lichen Verhandlung in Horgen schiebt er die Schuld am Obergericht dem Geschäftsführer seiner Firma in Deutschland zu. Akribisch erklärt er den Richtern die Zahlen, die «Wachtmeister G.» zusammengestellt habe. Sie sollen zeigen, dass der Geschäftsführer rund 50 000 Franken abgezweigt hatte, was zu Engpässen bei den Finanzen führte.

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