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Endrunde in der Schweiz
Eine Schweizer Schiedsrichterin pfeift an der Heim-EM

Schiedsrichterin Desiree Grundbacher leitet das Challenge-League-Spiel zwischen FC Aarau und FC Stade-Lausanne-Ouchy am 08.12.2024 in Aarau.
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Im Juli findet die Frauen-EM in der Schweiz statt. Mit dabei ist nicht nur das Schweizer Nationalteam – die Equipe von Trainerin Pia Sundhage trifft in der Gruppe A auf Norwegen, Island und Finnland –, sondern auch Schweizer Unparteiische.

Die Schiedsrichterin Désirée Grundbacher, die beiden Assistentinnen Susanne Küng und Linda Schmid sowie Fedayi San als VAR wurden nominiert, wie der Schweizerische Fussballverband am Montag mitteilte.

Zweimal eine Premiere

Damit sind zum vierten Mal in Folge und zum siebten Mal insgesamt Schweizerinnen Teil des Schiedsrichterinnen-Aufgebots des europäischen Verbands für eine EM-Endrunde. Vor Grundbacher waren Nicole Petignat (drei Mal) und Esther Staubli (zwei Mal) zur Ehre gekommen, Gruppen- oder K.o.-Spiele zu leiten. Als Assistentinnen waren in der Vergangenheit Elke Lüthi, Belinda Brem und die bereits erwähnte Küng aufgeboten worden.

Grundbacher leitete bereits Partien der EM-Qualifikation, in der Women’s Champions League oder der Women’s Nations League. Für die 41-jährige Bernerin handelt es sich auf Elitestufe ebenso um die Endrunde-Premiere wie für ihre Zürcher Assistentin Schmid.

Dani Wermelinger bei einer Fussball Schiedsrichter Medienkonferenz in Muri, 09.06.2023, gestikulierend im weissen Hemd vor Hintergrund mit SFV-Logos.

«Nicht nur für Spielerinnen, sondern auch für Schiedsrichterinnen gibt es vermutlich nicht vieles, was im Verlaufe einer Karriere grösser ist als eine Endrunde im eigenen Land. Darum freuen wir uns ausserordentlich für die drei Referees, dass sie Teil dieses grossen und wichtigen Events sind und das Schweizer Schiedsrichterwesen würdig vertreten werden», sagt Dani Wermelinger, Chef Spitzenschiedsrichter im Schweizerischen Fussballverband.

hua