Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

April, April
Vom Drogenspürhuhn über Mini-E-Töffs für die Polizei bis zum Raclette-Baum

Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
BotTalk

SBB machen jetzt auch Radio

Die SBB lancieren mit «SBB on air» einen Radiosender in den Zügen. Ab dem 22. April präsentiert der über DAB+ streambare Sender beste Eisenbahn-Songs, aktuelle Bahnverkehrsinfos sowie wissenswerte Informationen über den öffentlichen Verkehr und über die Geschichte und Entwicklung des Eisenbahnwesens, wie das Bahnunternehmen auf der Plattform X mitteilte.

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Gemäss einer Umfrage würden viele Fahrgäste während ihrer Zugreise für Musik Kopfhörer tragen und so teils wichtige Zugdurchsagen verpassen. Der SBB-Radiosender will da Abhilfe schaffen. Falls sich das Konzept bewähre, überlegen sich die SBB, das Programm um streckenbezogene Spezialinhalte zu ergänzen.

Selbst-Boarding am Flughafen Genf

Der Flughafen Genf hat für Passagiere einen neuen Service zum selbständigen Einsteigen ins Flugzeug angekündigt. Mit einem elektrischen Gokart können diese ab sofort ihr Flugzeug selbständig über eine signalisierte Strecke erreichen, ohne an der Sicherheitskontrolle lange warten zu müssen, wie der Flughafen auf X in einem Video mitteilte.

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Zudem können die Passagiere einen Blick hinter die Kulissen etwa bei der Gepäckabfertigung des Flughafens werfen. Benutzen darf den Service, wer über einen Fahrausweis verfügt sowie Helm und Sicherheitsgurte anzieht. Fussgänger und auf dem Rollfeld auch Flugzeuge haben Vortritt.

Osterhasen-Verbot

Die Website «20 minutes» berichtete, dass eine antispeziesistische Vereinigung erreicht hat, dass man künftig zu Ostern keine Schokoladenhasen mehr essen darf. Ab 2025 sollen diese Süssigkeiten andere Formen – etwa von Autos – haben. Der Bundesrat habe die Forderungen eines Schweizer Tierschutzvereins erhört. Er stehe kurz davor, den Verkauf von Schokoladenfiguren, die lebende Kreaturen imitierten, ab dem nächsten Jahr landesweit zu verbieten.

Wandern wird olympisch:

Das in der Schweiz beliebte Wandern soll eine olympische Disziplin werden. Im Sommer 2024 werde Wandern vom Organisationskomitee der Olympischen Sommerspiele offiziell als neue Disziplin vorgestellt, berichtete die Dachorganisation Schweizer Wanderwege. Die beliebte Sportart werde an einem Demonstrationswettbewerb für die langfristige Aufnahme in den Wettkampfkatalog getestet. Auf Schweizer Wanderwegen sind jährlich über vier Millionen Wanderinnen und Wanderer unterwegs.

Steuer auf Buzzwords wie «Resilienz»

Die Partei für Rationale Politik, Allgemeine Menschenrechte und Teilhabe Parat hat die Idee für die Einführung einer Lenkungsabgabe auf den Gebrauch von Trendwörtern – sogenannten Buzzwords – lanciert. Die Abgabe soll Anreize schaffen, den «inflationären Gebrauch» von Schlagworten wie «Digitalisierung», «Nachhaltigkeit», «Resilienz» und «Inklusion» zu minimieren, wie die Partei mitteilte. Das ziele darauf ab, die Qualität in politischen Debatten zu erhöhen und gleichzeitig den nachhaltigen Einsatz von Sprache zu fördern. Die Abgabe soll durch KI-Technologien erhoben werden und Parteien zugutekommen, die sich für einen «Buzzword-freien» Diskurs einsetzen.

Pilotprojekt für Roboterautos

Der Auto-Abo-Anbieter Carvolution hat mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) die schweizweit grösste Pilotphase für autonomes Fahren auf öffentlichen Strassen angekündigt. Bis Ende 2024 sollen laut einer Mitteilung des Unternehmens Tausende Fahrzeuge mit modernsten Automatisierungssystemen auf Schweizer Strassen zum Einsatz kommen, um wichtige Erkenntnisse zur Sicherheit und Effizienz des autonomen Fahrens zu gewinnen. Untersucht würden drei Aspekte: Die Sicherheit, die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur für einen besseren Verkehrsfluss sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung. Ein erster Testbericht soll im November 2024 vorliegen.

Leichtmotorfahrräder für die Polizei

Die Stadtpolizei Winterthur ersetzt laut eigenen Angaben per sofort über 20 Jahre alte Kleinwagen der Quartierpolizei in einem Pilotversuch durch klimafreundliche Leichtmotorfahrräder. Mit den Gefährten, die aussehen wie Kindervelos, wollen die Beamtinnen und Beamten noch bürgernaher in den Winterthurer Quartieren unterwegs sein.

Die neuen «Leichtmotorräder» fahren höchstens 20 Kilometer pro Stunde.

Tempoexzesse müssen sie nicht fürchten: Die mit Strom betriebenen Zweiräder haben eine Maximalgeschwindigkeit von 20 Km/h. Die Zweiräder könnten innert weniger Sekunden zusammengeklappt und wie ein Koffer gezogen werden, hiess es. Dies ermögliche den Polizistinnen und Polizisten auch spontane Fusspatrouillen in ihren Quartieren. Natürlich hat sich die Stadtpolizei nur einen Scherz erlaubt, liefert aber zur Auflösung nach, dass die Kleinwagen tatsächlich demnächst ausgemustert und voraussichtlich durch vierrädrige Elektrofahrzeuge ersetzt werden müssten.

Drogenspürhuhn nimmt Dienst auf

Auch die Baselbieter Polizei sattelt zum 1. April um: Ein «Drogenspürhuhn» habe den Dienst aufgenommen, teilen die Sicherheitskräfte am Montag auf Facebook mit. «Nach einer langen Testphase hat sich die Polizei Basel-Landschaft dazu entschieden, weitere Massnahmen im Kampf gegen den Drogenhandel einzuleiten», wird in einem eigens produzierten Videoclip erklärt.

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Im Vergleich zu vierbeinigen Kollegen sei das Huhn «kostengünstiger», heisst es weiter. Da es «relativ klein» und «sehr wendig» sei, gelange es leicht zu Drogenverstecken. Und: Dank des täglichen Eierlegens sei für Nachwuchs gesorgt.

Denkmal soll umziehen

Im Zuge der neuen Bahnhofgestaltung in Bern soll die überlebensgrosse Statue des Berner Schultheissen und Feldherrn Adrian von Bubenberg (1424-1479) ins Schloss nach Spiez verfrachtet werden – einstiger Hauptwohnsitz der von Bubenberg. Die Gemeinde Spiez habe der Stadt Bern ein entsprechendes Angebot gemacht, berichteten «Berner Zeitung» und «Bund» online. «Das stattliche Denkmal würde sehr gut in den Innenhof unseres Schlosses passen», wurde die Spiezer Gemeindepräsidentin Jolanda Brunner zitiert. Im Gegenzug zur grossen Statue soll Bern das sehr viel kleinere Denkmal von Bubenberg auf der Schlossterrasse erhalten.

Solardach fürs Schloss Haldenstein

Die «Südostschweiz» schickte ihre Onlineleser mit einer Solarprojekt-Idee in den April. Im Kanton Graubünden stiessen einige hochalpine Grosssolarprojekte auf Widerstand, zuletzt jenes im Skigebiet Splügen-Tambo. Nun sollen grössere Bauten ins Visier genommen werden. So plane die Stadt Chur vorerst, das Dach des historischen Schlosses Haldenstein mit Solarpanels zu bedecken. Die Dachfläche des Baudenkmals sei ausreichend gross und die alten Ziegel würden den Stadtpräsidenten von Chur optisch schon länger stören.

Scherzwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt Witzwil

Das Nachrichtenportal Ajour.ch verriet, was viele Menschen nicht wüssten: Ein grosser Teil der 1.-April-Scherze stammt demnach aus dem Seeland. Genauer: aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Witzwil BE. Dort könnten die Insassen an einem jeweils dreimonatigen Sonderprogramm teilnehmen und sich unter kundiger Anleitung im Verfassen von Aprilscherzen üben. Diese jährlich über hundert Scherze würden dann in der ganzen Schweiz zum Verkauf angeboten. «Seit Bestehen dieses Programms konnten wir unseren Anteil am Schweizer Aprilscherz-Markt auf über 50 Prozent steigern», verriet Anstaltsdirektor Balz Bütikofer dem Portal.

Raclette vom Baum

Aus der Tourismus-Abteilung des Kanton Wallis stammt die Idee vom Raclette-Samen. Im entsprechenden Online-Shop werden die Samen für 4.90 Fr. pro Einheit angeboten, um den «eigenen Raclette-du-Valais-AOP-Käse» auf dem Balkon oder im Gemüsegarten anzupflanzen. Aus den Samen ginge ein halber Käselaib hervor, heisst es – mit dazugestelltem Foto eines ausgewachsenen Raclette-Baums.

Ein Walliser Raclette-Baum in voller Pracht.

Waldrapp kommt ins Wappen von Rümlang

Die Zürcher Gemeinde Rümlang, die vor 1100 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde, hatte angekündigt, sich zum Jubiläum ein neues Wappen zu schenken. Das stolze Einhorn sollte durch den Waldrapp ersetzt werden. Der Vogel galt hierzulande während 400 Jahren als ausgestorben. Erst im vergangenen Frühjahr hatten sich zwei Exemplare in Rümlang niedergelassen, um zu brüten. Zwei Küken gingen daraus hervor – und ein Aprilscherz.

SDA/ij