Nationalcircus vor der PremiereMit diesen Künstlern will der Circus Knie punkten
Der Circus Knie hat in Rapperswil wieder sein Zelt aufgeschlagen. Schon diese Woche beginnen die Proben der Artistinnen und Artisten und damit auch die Vorfreude auf eine neue Show mit Spezialeffekten.

Am 15. März fällt der Startschuss für die diesjährige Tournee des Circus Knie. Traditionsgemäss wird die Premiere auch heuer im Heimatort Rapperswil gefeiert. Bereits am vergangenen Wochenende haben die Zeltaufbauarbeiten gegenüber dem Eishockeystadion der Rapperswil-Jona Lakers stattgefunden.

Mit dabei war auch Ivan Frédéric Knie. Der 23-jährige Spross von Géraldine Knie packt selbst mit an, wenn die zwölf Kilometer Kabel für Ton und Licht verlegt und das 45 Meter breite Zirkuszelt mit rund 250 Ankern aufgebaut wird.
Wasserjets und viele Farben
Fürs Programm sind wie schon in den Vorjahren Géraldine Knie als künstlerische Direktorin und ihr Mann Maycol Erran, seines Zeichens technischer Direktor, verantwortlich. In einer Medienmitteilung versprechen sie wieder zahlreiche innovative Showeffekte.
Was damit genau gemeint ist, möchte Ivan Frédéric Knie aber noch nicht verraten. Nur so viel: «Wir arbeiten wie letztes Jahr mit Wassereffekten», erklärt er gegenüber der «Linth-Zeitung». Dieses Mal sei aber kein «Wasservorhang» geplant. Stattdessen würden Wasserjets für farbig beleuchtete Wasserfontänen installiert.
Bereits im vergangenen Jahr trumpfte der Nationalcircus mit einer fahrbaren Bühne, Fontänen und Lichteffekten technisch gross auf. Die diesjährige Show soll dem in nichts nachstehen.
Neues Comedyduo
Vor kurzem wurde ausserdem bekannt, wer dieses Jahr unter dem Chapiteau für Lacher sorgen wird. Es handelt sich um das neu formierte Duo «Pfändler mit! Amstutz». Peter Pfändler, eine Hälfte des einstigen Comedyduos «Sutter+Pfändler», hat in Carlos Amstutz einen neuen Partner gefunden. Letzterer ist bislang vor allem als Schauspieler und Gagschreiber von René Rindlisbacher bekannt.

Wie der Circus Knie schreibt, bedienen sich Pfändler und Amstutz als Duo ihrer Lebensgeschichten. So trifft der Basler mit mexikanischen Wurzeln auf den Zürcher mit Glarner und St. Galler Einfluss – «sodass absurd-komische Pointen und Gags à gogo entstehen». Sie bilden den roten Faden durch das Programm des Circus Knie.
Bekannte Gesichter
Neben dem komödiantischen Highlight kündigen Knies auch «eine vielfältige Mischung aus Akrobatik am Boden und in der Luft mit internationalen und preisgekrönten Artisten» an. So etwa das ukrainische-russische Duo und Liebespaar «Secret of my soul», das ohne Sicherung zeitweise nur mit den Zähnen am Luftring unter dem Chapiteau hängt. Dafür gab es am internationalen Zirkusfestival von Monte Carlo 2023 einen silbernen Clown.

Neben vielen neuen internationalen Artistiknummern kündigt der Circus Knie dem Schweizer Zirkuspublikum mit Extreme Light auch eine bekannte Truppe an. Letztere sorgte in den beiden vergangenen Jahren mit ihrer rasanten Tanznummer in LED-Kostümen jeweils für Begeisterungsstürme.

Nicht fehlen darf auch heuer die achte Generation der Familie Knie. Demnach sind sowohl Ivan Frédéric als auch seine Geschwister Chanel Marie und Maycol junior mit ihren beliebten Pferdenummern wieder Teil des Artistenensembles.
Die Tournee des Circus Knie führt nach der Premiere in Rapperswil zuerst nach Chur und geht dann in Winterthur und Wil weiter. Im Mai wird traditionellerweise Zürich angesteuert. Insgesamt 23 Spielorte besucht der Nationalcircus, ehe die Saison Anfang Januar 2025 in Luzern zu Ende gehen wird.
Weitere Informationen und Tickets unter: www.knie.ch
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