AboFamilienabenteuer in Kolumbien
Der Männedörfler Ueli Baruffol handelt mit Nüssen. Seine Geschäftstätigkeit war für ihn aber nur ein Grund, mit seiner fünfköpfigen Familie ein Jahr in Kolumbien zu verbringen.

«Kaum hatten wir die Koffer zu Hause abgestellt, waren alle Kinder verschwunden», sagt Ueli Baruffol und lächelt. Gemeinsam mit seiner Frau Daniela und den drei Kindern im Alter von 14, 11 und 9 Jahren ist er Ende Juli von einem einjährigen Aufenthalt in Kolumbien nach Männedorf zurückgekehrt. «Die Kinder geniessen hier ihre wiedergewonnene Freiheit», erklärt Baruffol. In Kolumbien hätten sie nur innerhalb der gesicherten Wohnanlage in der Hauptstadt Bogotá alleine unterwegs sein können. Für Aktivitäten ausserhalb brauchten sie aus Sicherheitsgründen die Begleitung der Eltern. Für den 44-jährigen Unternehmer Ueli Baruffol ist das Reisen nach Kolumbien fast wie das Eintauchen in eine zweite Heimat. Seine Mutter wuchs als Kind von Schweizer Auswanderern in dem südamerikanischen Land auf und lebt seit ihrer Hochzeit wieder in der Schweiz. Auch väterlicherseits gibt es Verwandte, die nach Kolumbien emigrierten. «Ich habe deshalb von beiden Elternteilen viel Verwandtschaft dort», sagt er und trinkt einen Schluck Kaffee im Bistro des Bio-Ladens Terra beim Bahnhof Männedorf.