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Stadt Zürich sieht keinen Bedarf für abschaltbares WLAN in Schulen

Die «IG WLAN mit Mass in Schulen, Kindergärten und Krippen» befürchtet, dass Schüler Schaden nehmen könnten, wenn sie an Schulen Strahlenbelastung ausgesetzt sind.
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Um Stadtzürcher Kinder vor der steigenden Strahlenbelastung zu schützen, hat die «IG WLAN mit Mass in Schulen, Kindergärten und Krippen» den Stadtrat aufgefordert, in allen Einrichtungen mit Kindern abschaltbares WLAN einzuführen. Dieser sieht jedoch keinen Handlungsbedarf.

Seit 2013 werden die Schulzimmer der Stadt Zürich mit WLAN ausgerüstet. Aber obwohl es in einer Infobroschüre der Stadt heisst: «Schalten Sie das WLAN nur ein, wenn Sie es brauchen», sind die neu installierten Router beziehungsweise Accesspoints in Kindergärten und Primarschulen nicht abschaltbar. Dies störte die IG. Ende März reichte sie deshalb eine Petition ein.

«Eigentlich sollten Lehrer und Schüler das Handy während der Unterrichtszeit ausschalten»

Der Stadtrat hält jedoch an den nicht abschaltbaren Accesspoints fest, wie aus seiner Antwort hervorgeht. Seiner Ansicht nach führt ein temporäres Abschalten von einzelnen WLAN-Access-Points unter anderem zum vermehrten Aufbau von GSM-/UMTS- und LTE-Datenverbindungen über das Mobilfunknetz.

Die IG kann dieser Argumentation nicht folgen und fragt sich gemäss Mitteilung vom Dienstag, wer denn im Unterricht das Handy nutze. «Denn eigentlich sollten Lehrer und Schüler das Handy während der Unterrichtszeit ausschalten.»

Nach Ansicht der IG betreibt das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich keine Vorsorgepolitik und nimmt seine Vorbildfunktion nicht wahr - und dies, obwohl man wisse, dass der steigende Elektrosmog im Innen- und Aussenraum ein Gesundheitsrisiko darstelle - vor allem für Kinder im Wachstum. Deshalb hätten beispielsweise Israel und Frankreich WLAN in Einrichtungen für Kleinkinder gesetzlich verboten.

SDA/mcp